Südsektor

An den Randzonen des südlichen Sektors sind sowohl die Anzahl der Siedlungen als auch deren Einwohnerzahl geringer. Die wenigen Landwege sind über große Strecken nur für Fußgänger passierbar und die Wasserwege wegen der engen Flussrinnen für größere Motorschiffe ungeeignet. Die Bewohner der südwestlichen Randzone gehören überwiegend der den Mongo zugehörigen Nkundo an. Sie betreiben traditionellen Ackerbau, Fischfang und Jagd. Plantagenwirtschaft, Holzeinschlag oder Gewinnung von Bodenschätzen, die andernorts wichtige Wirtschaftssektoren darstellen, existieren in der genannten Region derzeit nicht. Innerhalb der Grenzen des südlichen Sektors gibt es bis heute acht dauerhaft bewohnte Dörfer der Iyaelima, deren Einfluss auf die Nutzung der Parkressourcen noch weitgehend unerforscht ist. In der westlichen Randzone des Südsektors ist das Studiengebiet LuiKotale angesiedelt.